Freitag, 12. Januar 2018

[Rezension] Nele Neuhaus – Im Wald


Nele Neuhaus | Im Wald | Ullstein Buchverlage|
Hardcover: 22,00€ ; Taschenbuch: 12,00€ ; Ebook: 9,99€


Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf.
Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes.
Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet.
Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit.  Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. 
Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand – und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.
Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? 





Das hier ist mein erster Nele Neuhaus Krimi.
Über das Buch bin ich bei Thalia gestolpert und ich war sofort verliebt, als ich es in den Händen hielt. Angesprochen hat mich auch der Klappentext – so habe ich es bereits an einem Abend durchgelesen und schreibe euch nun meine Gedanken dazu auf.

Wenn in einem Stadtteil einfach so ein Wohnwagen in Flammen aufgeht, geht (fast) jeder von Brandstiftung aus. Befindet sich jedoch eine Leiche in den Trümmern, geht die Polizei von Mord aus. So ging es auch den beiden Polizisten Oliver von Bodenstein und Pia Sander, die eigentlich wegen Brandstiftung ermittelten, es jetzt aber mit einem Mordfall zu tun haben.

Das Erschreckende an dem Buch ist nicht, dass eine weitere Frau ermordet wird, sondern, dass Oliver von Bodenstein alle diese Opfer kennt. „Was“ oder „Wer“ steckt hinter all diesen Taten? Dies gilt es herauszufinden und für Oliver ist es alles andere als einfach. Aber nicht nur das: Auch der beste Freund von Oliver ist in den 70er Jahren spurlos verschwunden und dem Anschein nach haben die Morde alle etwas mit ihm zu tun. Pia Sander übernimmt die Ermittlungen, denn Oliver ist viel zu sehr in die Ermittlungen involviert, sodass der eigentliche Fall nicht mehr objektiv betrachtet werden kann.

Aber einen kleinen negativen Punkt, den ich gerne am Ende erwähnen möchte, gibt es in diesem Buch: Die Vielzahl an Personen und Namen. Mir fällt es nicht ganz so leicht, die ganzen Namen und Protagonisten zu speichern und für mich persönlich war dies leider auch ein wenig störend beim Lesefluss des Buches. Da es sich bei diesem Band scheinbar bereits um den 8. Fall handelt, werden möglicherweise alle anderen hier erwähnten Charaktere bereits in den Vorbänden existieren. Daher sollte jeder vielleicht zunächst einmal mit dem ersten Band beginnen.


Ich bedanke mich bei NetGalley für das Rezensionsexemplar

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